Das GEG ist am 1. November in Kraft getreten – das müssen Bauherren wissen

Das Chaos rund um die energetischen Anforderungen von Bestands- und Neubauten hat ein Ende: Die bisherigen 3 Regelwerke werden zu einem zusammengeführt. Am 1. November 2020 ist das Gebäude-Energie-Gesetz in Kraft getreten. Hier erfahren Sie die wichtigsten Neuerungen und was Bauherren über das GEG wissen müssen.

Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) – wer blickt da noch durch? Wie gut, dass diese ab 01. November außer Kraft getreten sind und fortan in einem neuen Regelwerk vereint sind: dem „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugnis in Gebäuden“ – besser bekannt unter dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG). Damit schaffen Bund und Länder ein einheitliches Anforderungssystem für Neubauten und Bestandsgebäude, welches sowohl die Energieeffizienz als auch Anforderungen für Erneuerbare Energien berücksichtigt.

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Was ist neu?

Das GEG setzt die EU-Gebäuderichtlinie um, die unter anderem für Neubauten ab 2021 das Niedrigstenergiehaus als Standard festlegt. So möchte man einen möglichst sparsamen Einsatz von Energie und die zunehmende Nutzung Erneuerbarer Energien unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit durchsetzen.

Trotz unzähliger Paragrafen fällt allerdings auf: Viel Neues gibt es im GEG nicht! Weder für Neubauten noch für Bestand wurde eine Verschärfung der bisherigen energetischen Anforderungen beschlossen. Ein Vorteil für die Hausbaubranche und Massivhausunternehmen wie Town & Country Haus: Der bisherige Standard der EnEV 2016 bleibt weiterhin bestehen und eine Anpassung der Haustypen ist nicht nötig.

Allerdings muss das nicht so bleiben: Im §9 des GEG hat man eine Überprüfung des Gesetzes im Jahr 2023 festgelegt, welche dazu dienen kann, die Anforderungen anzuheben.

Gibt es Änderungen gegenüber den alten Regelwerken, so liegen diese im Detail. Ein Beispiel: Bei den Wärmeschutzanforderungen eines Neubaus entfällt die Nachweispflicht des gebäudetypologisch abgeleiteten Transmissionswärmeverlust. In Zukunft muss nur noch ein vom Referenzgebäude abgeleiteter Transmissionswärmeverlust nachgewiesen werden.

Des Weiteren legt das GEG, wie auch schon das EEWärmeG, eine Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien im Neubau fest und stellt als Erfüllungsoptionen die Solarthermie, Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie Brennstoffheizung sowie Fern- & Abwärme zur Wahl. Der Unterschied zum EEWärmeG: Auch gebäudenah erzeugter Strom gilt zukünftig als Erfüllungsoption.

Verbot von Öl- & Kohleheizungen ab 2026

Die größten Neuerungen sind wohl das Verbot von Öl- und Kohleheizungsanlagen ab 2026 und die obligatorische Energieberatung. Ersteres ist im §72 festgelegt und betrifft sowohl Neubau als auch Bestand. Dabei werden in dem Gesetz allerdings zahlreiche Ausnahmen festgelegt. So ist wohl die Möglichkeit der Weiterführung einer alten Öl- oder Kohleheizung als Hybridheizung geplant.

Eine obligatorische Energieberatung hingegen wird bei wesentlichen Renovierungen oder beim Verkauf von Ein- oder Zweifamilienhäusern Pflicht. Dabei muss ein informatorisches Beratungsgespräch zum Energieausweis des Gebäudes mit einer laut §88 GEG zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigten Person erfolgen. Dabei hat man die freie Wahl unter den Energieberatern. Das Beratungsgespräch muss unentgeltlich erfolgen.

Das müssen Bauherren wissen

Zwischen den drei alten Regelwerken und dem neuen hat man eine Übergangsregelung geschaffen. Dabei werden Bauvorhaben, bei denen der Bauantrag oder der Antrag auf Zustimmung der Bauanzeige bis zum 31.10.2020 vorliegen, nach den bisherigen Anforderungen von EnEV und EEWärmeG beurteilt. Bauvorhaben, deren Bauantrag bzw. Antrag auf Zustimmung einer Bauanzeige ab 01.11.2020 vorliegen, müssen die Anforderungen des GEG erfüllen.

Sie können sich unter Transmissionswärmeverlust oder gebäudenah erzeugtem Strom nichts vorstellen? Unerfahrene Bauherren sind bei Town & Country Haus gut aufgehoben. Unsere regionalen Baupartner kennen sich mit dem neuen Gebäude-Energie-Gesetz gut aus und können Sie daher bestens beraten. Wenn Sie mit Town & Country Haus bauen, begleiten wir Sie auf jedem Schritt ins Eigenheim und bieten Ihnen ein Zuhause, das garantiert den Ansprüchen des GEG entspricht.

Landhaus 142 in Klobikau übergeben

Heute war es für Fam. J./L. endlich soweit 😀

Das Town&Country-Zentrum Halle konnte den zufriedenen Bauherren ihr „Landhaus 142“ in Klobikau übergeben.

Falk Bellmann und das gesamte Town&Country-Team Halle wünschen allzeit viel Glück und Freude mit dem Haus.

Mehr Infos zum Haustyp

Sie wollen sich auch den Traum vom Haus erfüllen ? Dann gleich Ihren Terminwunsch für ein Beratungsgespräch senden an: WhatsApp/SMS 01772130819

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Nachwuchsmangel beim Bau – Wer soll in Zukunft unsere Häuser bauen?

Die nach wie vor günstigen Zinsen lassen die Baubranche boomen. Beste Voraussetzungen für Schulabgänger in diesem Bereich eine Ausbildung zu starten, möchte man meinen. Doch schon seit Jahren leidet das Baugewerbe unter Nachwuchsmangel. Werden also bald keine Häuser mehr gebaut, weil qualifizierte Facharbeiter fehlen?

„Sei schlau, geh zum Bau“ – dieser Slogan zieht bei jungen Leuten scheinbar schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Obwohl das Baugewerbe derzeit einen starken Aufschwung erlebt, bleiben viele Lehrstellen unbesetzt. Laut einer Umfrage der SOKA-Bau hatte im August 2020 die Hälfte aller Ausbildungsbetriebe noch freie Ausbildungsstellen zu vergeben. Das Problem: Zu viele Schulabgänger streben nach einem Studium.

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Keine Lust auf harte Arbeit

Dass die Baubranche so unbeliebt ist, liegt vor allem an den Rahmenbedingungen. Ein früher Arbeitsbeginn, ständig wechselnde Einsatzorte und lange Pendelstrecken, die vom Arbeitgeber nicht bezahlt werden: Die Arbeit auf der Baustelle verlangt einiges von den Berufseinsteigern ab, nicht nur körperlich. Vielen Berufseinsteigern fällt es schwer, Arbeit, Familie und Freizeit miteinander zu vereinen. Auch der raue Umgangston auf der Baustelle ist nicht jedermanns Sache. Das schlägt sich in einer hohen Abbrecherquote nieder: Laut Angaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) schließt mittlerweile fast jeder dritte Auszubildende die Ausbildung nicht ab.

Eine Frage des Geldes?

Für die IG Bau liegt die Lösung des Nachwuchsproblems in einer besseren Bezahlung. So forderte die Gewerkschaft jüngst eine Lohnerhöhung von 100 Euro für Azubis. Zudem müsse der Weg zur Baustelle entschädigt werden. Doch ist es mit mehr Geld getan? Schließlich ist die Ausbildungsvergütung im Baugewerbe jetzt schon höher als in vielen anderen Branchen. Im ersten Lehrjahr erhalten Auszubildende 850 Euro, im dritten Lehrjahr sind es 1.475 Euro.

Fragt man Jugendliche, wonach sich ihre Berufswahl richtet, dann spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um abwechslungsreiche Tätigkeiten, die gesellschaftliche Anerkennung des Berufs sowie um Karriereperspektiven. Das alles kann die Baubranche bieten. Nur müssen die Unternehmen selbst aktiv werden und den Nachwuchs direkt ansprechen — etwa auf Schüler- und Jobmessen oder bei Schulbesuchen. Auch die sozialen Netzwerke bieten die Möglichkeit, sich den Jugendlichen vorzustellen. Ob der Job auf der Baustelle wirklich das richtige ist, können potenzielle Auszubildende dann im Rahmen eines Praktikums testen.

Was bedeutet der Nachwuchsmangel für den privaten Hausbau?

Noch ist die Situation nicht dramatisch. Personelle Lücken lassen sich bislang mit arbeitslos gewordenen Bauarbeitern und ausländischen Arbeitskräften schließen. Wenn es den Unternehmen nicht gelingt, Schulabgänger für die Baubranche zu begeistern, könnte sich das Blatt jedoch bald wenden. Viele Firmen stehen in den kommenden Jahren vor einem Generationenwechsel.

Bei Town & Country wird weiter gebaut

Auch Town & Country Haus spürt schon erste Anzeichen des Nachwuchsmangels. Die Massivhäuser des Unternehmens werden mit regional ansässigen Partnerunternehmen gebaut – nach hohen Qualitätsstandards und den strengen Vorgaben von Bau- und Montagevorschriften. Der Vorteil von Town & Country Haus: Die regionalen Handwerker sind noch flexibel und können bei Nachwuchsmangel gut reagieren. Daher wird derzeit bei Town & Country Haus auch weitergebaut – dennoch droht ohne Nachwuchs eine düstere Zukunft auf dem Bau.

Stadtvilla Flair 152 – Spatenstich in Landsberg

„Start frei“ für ein weiteres Town&Country-Haus vom Typ „Stadtvilla Flair 152“.
Das Town&Country-Zentrum Halle konnte gemeinsam mit der glücklichen Bauherrenamilie K./R. den ersten Spatenstich in Landsberg begehen.

Falk Bellmann und das gesamte Town&Country-Team Halle wünschen ein entspanntes Bauerlebnis.

Hurra, 1.Spatenstich in Merseburg!

Fall Bellmann und das gesamte Team vom Town&Country-Zentrum Halle gratulieren unserer glücklichen Bauherrenfamilie R. zum Baustart ihres Traumhauses „Stadtvilla Flair 145“.
Und wie immer durften die Bauherren auch mal auf den Bagger 🚜

Mehr Infos zum Haustyp

Sie wollen auch bauen ?!
Dann gleich anrufen: 0345/6821925 oder E-Mail an info@towncountry-halle.de

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