Zukunftsorientiert Bauen: Ladestation für E-Auto wird gefördert

Elektroautos gehört die Zukunft. Wer dies bei seinem Hausbau berücksichtigt und eine eigene Ladestation oder Wallbox einplant, wird vom Staat finanziell unterstützt. Was man beachten muss, um die KfW-Förderung zu bekommen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Deutschland hat laut Klimaplan ambitionierte Ziele für den Klimaschutz. So sollen bis zum Jahr 2050 in der Bundesrepublik 55 % weniger Treibhausgase produziert werden. Ein Teil der Lösung stellen dabei E-Autos da. Deren Markteinführung vor ein paar Jahren war zwar weniger erfolgreich als zunächst angenommen, jedoch erleben sie gerade durch Abgas-Skandale und der Einführung einer neuen CO2-Steuer ein Nachfragehoch.

csm_News-25-01-Foederung-Wallbox-Hausbau_dc452045be

„Klimaschutz lebt davon, dass möglichst viele mitmachen“ lautet ein Spruch auf der Webseite der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Um einen großen Teil der Bevölkerung zum Mitmachen zu motivieren, gibt es nicht nur attraktive Förderungen für Elektroautos, sondern auch für deren Ladestationen oder Wallboxen. Wer zukunftsorientiert bauen möchte, sollte in seine Hausplanung eine eigene Ladestation integrieren und sich das Fördergeld sichern!

Die Förderdetails zur Wallbox

Gefördert wird eine Ladestation oder Wallbox mit 900,00 € pro Ladepunkt. An diesem kann zu einem Zeitpunkt immer nur ein Auto geladen werden. Wer mehrere Autos gleichzeitig mit Strom „betanken“ möchte, der kann auch eine Ladestation mit mehreren Ladepunkten erwerben und dementsprechend auch mehr Förderung kassieren.

Einige Details sollte man beim Kauf und dem Anbau aber beachten:

Für die Ladestation oder Wallbox ist eine Ladeleistung von 11kW vorgeschrieben. Stärkere Anlagen müssen gedrosselt werden.

Zudem muss das Gerät intelligent gesteuert werden und mit anderen Komponenten des Stromnetzes kommunizieren können.

Die Ladestation/Wallbox darf außerdem nur privat genutzt und auch nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Wallbox-Besitzer benötigen also eine Photovoltaik-Anlage oder Strom aus einem Ökotarif ihres Energieversorgers.

Zum Betreiben einer Wallbox wird Starkstrom benötigt, welcher auch beim Anschluss eines Herds verwendet wird (400 Volt). Daher muss vor der Montage der Ladestation ein Starkstromkabel verlegt werden.

Schlaue Stromsteuerung: Das Energiemanagement-System

Damit sich eine Wallbox intelligent steuern lässt, ist die Installation eines Energiemanagement-System notwendig. Auch dies ist über die KfW förderfähig. Das Energiemanagement-System, kurz EnMS, ist für das Zusammenspiel von Ladebox, PV-Anlage und anderen Komponenten verantwortlich. So ist es beispielsweise möglich, den Ladevorgang per App zu steuern und diesen auf die Nacht zu legen, wenn die Netzauslastung niedrig ist. Zudem kann das EnMS auf Vorgaben einer übergeordneten Stellen, wie z.B. dem Netzbetreiber, reagieren und die Ladeleistung begrenzen oder zeitlich verschieben, um ein Zusammenbrechen des Stromnetzes zu verhindern.

Sonderausstattung „Anschluss Elektroauto“ von Town & Country Haus

Auch Town & Country Haus denkt an die Zukunft und bietet seinen Bauherren die Sonderausstattung „Anschluss Elektroauto“. Diese beinhaltet für die spätere Installation einer Ladestation einen Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt und das Verlegen eines Starkstromkabels. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem regionalen Town & Country Partner.

Spatenstich Landhauses 142 in Schafstädt

Trotz Eis und Schnee startete das Town & Country-Team Halle in dieser Woche mit dem Beginn eines „Landhauses 142“ in Schafstädt.

Wie immer durften die Bauherrn dabei selbst mit dem Bagger den ersten Spatenstich vollziehen.

Falk Bellmann und das gesamte Town & Country-Team Halle wünschen unserer Bauherrenfamilie Sch. alles Gute und eine erlebnisreiche Bauzeit.

144223889_10164593326810099_2319770828094648565_n 144512405_10164593326895099_4198824357476984278_n144239081_10164593326825099_3605700222553526697_n 144218870_10164593326880099_7878570064029355339_n

Der Weg in die Mietarmut: Zu hohe Wohnkosten belasten die Deutschen

Ende November veröffentlichte das Statistische Bundesamt aktuelle Zahlen zur derzeitigen Belastung durch zu hohe Wohnkosten. Dabei wird deutlich: Rund 11,4 Millionen Deutsche sind betroffen. Wenn das verfügbare Einkommen eigentlich nicht mehr zum Wohnen ausreicht, ist der Weg in die Miet- oder Altersarmut nicht mehr weit.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind erschreckend: Rund 14 % der bundesweiten Bevölkerung lebte 2019 mit zu hohen Wohnkosten. Unterm Strich sind das etwa 11,4 Millionen Deutsche, die mehr als 40 % des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten ausgaben. Im EU-Vergleich mit den anderen 27 Mitgliedsstaaten belegt Deutschland damit den 4. Platz – ein ernüchterndes Ergebnis!

csm_News-20-01-Zu-hohe-Wohnbelastung-Mietarmut_226cb5c621

Überbelastung führt zu Überforderung der Deutschen

Zum Vergleich: Durchschnittlich gaben Bürger im vergangenen Jahr etwa 26 % ihres Haushaltseinkommens fürs Wohnen aus. Dabei umfasst dieses alle Einnahmen eines privaten Haushalts. So bezieht man sich nicht nur auf Löhne oder Gehälter, sondern auch auf Erträge aus Kapitalanlagen, das Kindergeld oder Renten. Von einer Überbelastung spricht man erst, wenn ein Haushalt mehr als 40 % seines verfügbaren Einkommens für Miete, Nebenkosten oder Unterhaltskosten von Wohneigentum ausgeben muss. Diese Überbelastung spürten die Bürger auch. Rund 12 % fühlten sich nach eigener Einschätzung mit der Höhe ihrer Wohnkosten überfordert.

Mieter trifft es besonders hart

Das Statistische Bundesamt teilt zwar mit, dass die überhöhte Belastung auch nicht vor Wohneigentum Halt macht, eine Studie des Pestel Instituts kam aber zu dem Ergebnis, dass es vor allem Mieter trifft. Rund ein Drittel aller zur Miete wohnenden Bundesbürger geben ganze 42 % ihres Haushaltseinkommens an ihren Vermieter ab. Da ist der Weg zur Mietarmut (oder Altersarmut) nicht weit. Begünstigt wird dies noch von den aktuellen Mietpreissteigerungen. Sinkt das Haushaltseinkommen, z.B. durch den Bezug von Rente statt Gehalt, sind die Wohnkosten plötzlich nicht mehr bezahlbar. Wohneigentümer haben seltener diese Probleme, aufgrund eines etwa 1,7-fach höherem Geldvermögens.

Wer nicht in der Mietarmut enden möchte, sollte sich jetzt für den Hausbau entscheiden. Town & Country Haus sichert nicht nur den Weg ins Eigenheim bestmöglich ab, sondern berät seine Bauherren auch bei der Baufinanzierung und vermeidet eine zu hohe Belastung der Wohnkosten im Eigenheim!