Bundesförderung für effiziente Gebäude

Bislang fließt viel Fördergeld in den Neubau. Das soll sich 2022 ändern.
Zum 1. Februar 2022 wird die Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingestellt. Das teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Sanierung soll stärker im Fokus stehen.
Vorhandene Fördermittel sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo Treibhausgas-Minderungen zur Erreichung der Sektorziele am notwendigsten sind und einen größtmöglichen sichtbaren Beitrag zur Emissionsminderung leisten, so das Ministerium in seiner Begründung. Das führt künftig zu einem stärkeren Fokus der Mittel auf die Sanierung, weil dort der Hebel größer ist. „Bisher entfielen in 2021 etwa ein Drittel auf die Einstiegs-Förderstufe im Neubau Effizienzhaus/-gebäude 55“, so das Ministerium.

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Anträge für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubau können noch bis 31. Januar 2022 gestellt werden. Maßgeblich hierfür ist das Datum der Antragstellung. Die EE-Klassen (Effizienzhaus/-gebäude 55 EE) und die Nachhaltigkeits-Klasse (Effizienzhaus 55 NH) werden ebenfalls eingestellt. Das Effizienzgebäude 55 NH wird für den Neubau nicht eingeführt.

Die Anpassung der Förderrichtlinie erfolgt bis spätestens Januar.

In der BEG WG und NWG sind bis Ende August 33.000 Zusagen erteilt worden. Im Neubau BEG WG und NWG gab es zirka 34.000 Anträge auf Komplettsanierung. In der BEG Einzelmaßnahmen Kredit wurden 1.300 Zusagen erteilt. Bei den BEG EM (Zuschuss) gab es von Januar bis Ende September zirka 200.000 Bewilligungen.

Im BEG-Programm Nichtwohngebäude gab es 3.000 Anträge, 2500 davon im Neubau. 1.500 Zusagen wurden bis Mitte Oktober erteilt.

Mehr Infos oder Beratungstermin: Town&Country Team Halle: 0345/6821925

Quelle: BMWi / pgl
Bild: © hkama – stock.adobe.com

Kostenfalle Bereitstellungszinsen – das müssen Bauherren wissen

Verzögerungen auf der Baustelle können hohe Zusatzkosten nach sich ziehen. Ein Kostentreiber, der nicht unterschätzt werden darf, sind die Bereitstellungszinsen. Wie stark diese zu Buche schlagen und wie sie sich vermeiden lassen, erfahren Bauherren hier.

Der Tag, an dem der erste Spatenstich auf dem Grundstück getan wird, ist für die meisten Bauherren einer der größten Meilensteine. Von nun an kann man Tag für Tag beobachten, wie das Eigenheim wächst – das ist zumindest die Idealvorstellung. Doch die Realität sieht derzeit anders aus: Aufgrund von Materialengpässen und Handwerkermangel gerät so manche Baustelle ins Stocken. Das kann die Bauherren teuer zu stehen kommen. Nicht nur, dass sie länger Miete zahlen müssen als ursprünglich kalkuliert, die Bereitstellungszinsen belasten zusätzlich das Haushaltskonto.

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Was sind Bereitstellungszinsen?

Baufinanzierungen sind zweckgebunden: Das Darlehen wird nicht komplett, sondern in mehreren Teilbeträgen ausgezahlt. Diese richten sich nach dem Baufortschritt. Auch wenn der Kreditnehmer die Teilbeträge nicht zum vereinbarten Termin abrufen kann, muss die Bank ihm trotzdem die gesamte Darlehenssumme bereitstellen. Sie kann das Geld weder gewinnbringend anlegen, noch erhält sie dafür Zinsen. Diesen Ausfall lässt sie sich von den Bauherren in Form von Bereitstellungszinsen bezahlen.

Wie hoch sind die Bereitstellungszinsen?

Bereitstellungszinsen fallen für den noch nicht ausgezahlten Darlehensbetrag an. Die Höhe hängt vom Ermessen der Bank ab. Üblich sind 0,25 Prozent pro Monat. Bei einer Restsumme von 150.000 Euro macht das bereits 375 Euro.

Die Extra-Gebühren werden dann fällig, wenn die bereitstellungsfreie Zeit abgelaufen ist. Sie beginnt meist mit dem Abschluss des Kreditvertrags und läuft unterschiedlich lange. Bei einigen Kreditinstituten beträgt sie nur zwei bis drei Monate, bei anderen ein Jahr.

Wie lassen sich Bereitstellungszinsen vermeiden?

Bereitstellungszinsen können nicht immer komplett vermieden werden. Aber sie lassen sich zumindest reduzieren:

  • Bereitstellungsfreie Zeit verhandeln

Grundsätzlich ist die bereitstellungsfreie Zeit frei verhandelbar. Möchten Bauherren die Zeitspanne ausdehnen, müssen sie jedoch mit einem Zinsaufschlag auf die gesamte Darlehenssumme rechnen.

  • Hausbau und Finanzierung aufeinander abstimmen

Nur wer die genauen Auszahlungen kennt, weiß, wie lange die bereitstellungsfreie Zeit ausfallen sollte. Es ist empfehlenswert, mit dem Baupartner einen Zahlungsplan als Teil des Bauvertrags zu vereinbaren.

  • Fremdkapital vor Eigenkapital

Im Normalfall gilt: Erst wenn das Eigenkapital aufgebraucht ist, kann auf das Fremdkapital zurückgegriffen werden. Unter Umständen akzeptiert die Bank, dass ein Teil des Eigenkapitals zurückgehalten wird.

  • Finanzierungsangebote genau vergleichen

Beim Angebotsvergleich sollten sich Bauherren nicht von günstigen Zinsen blenden lassen. Stattdessen müssen alle Konditionen genau unter die Lupe genommen werden.

Unterstützung vom unabhängigen Finanzierungsservice

Die Suche nach einem passenden Finanzierungspartner kostet Zeit und Nerven. Wer sich für Town & Country Haus entscheidet, erhält auf Wunsch Unterstützung vom bankenunabhängigen Finanzierungsservice: Er vergleicht die Angebote zahlreicher regionaler und überregionaler Kreditinstitute, findet stets die besten Konditionen und hat den Vorteil: mindestens sechs Monate ohne Bereitstellungszinsen. So erhalten Bauherren die Finanzierung, die zu ihnen passt.

Hauskauf – Eine Männersache?

Beim Hauskauf entscheiden grundsätzlich die Männer? Wenn es nach einer aktuellen Studie geht, scheint das der Fall zu sein. Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis.

Eine deutschlandweite Studie des Finanzdienstleisters Dr. Klein unter Immobilienbesitzern hat kürzlich ergeben: Der Hauskauf scheint eine Männerdomäne zu sein. Laut Studie ergreifen sie öfter die Initiative zum Kauf oder Hausbau, finden eher ein geeignetes Objekt oder Grundstück und bringen mehr Eigenkapital ein. Immerhin 80 Prozent der männlichen Studienteilnehmer geben an, die Initialzündung für die Immobiliensuche gewesen zu sein – 74 Prozent wollen das Wunschobjekt gefunden haben.

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In der Realität sieht es anders aus

Doch Erfahrungen aus der Praxis beweisen, dass sich ein genauerer Blick lohnt, wie Bianka Lenz-Guckenhan, Spezialistin für Baufinanzierungen, bei Dr. Klein betont. Der Wunsch nach einem Eigenheim gehe nämlich meistens von den Frauen aus. Sie seien auch diejenigen, die den Prozess in Gang setzen würden: „Die Termine für die Budgetberatung oder das Erstgespräch vereinbaren meist die Frauen.“ Die Ausführung dagegen liege dann wieder auf Seiten der Männer, die in der Regel einen höheren Gesprächsanteil hätten. Allerdings träfen Frauen häufig die Entscheidungen im Hintergrund.

Wer zahlt das Eigenheim?

63 Prozent der befragten Männer gaben an, mehr Kapital als der weibliche Gegenpart eingebracht zu haben. In den neuen Bundesländern geht es etwas gleichberechtigter zu als in den alten Ländern: Hier wird sich die Kapitaleinlage in der Regel geteilt. Nichtsdestotrotz sollten beide Bauherren an den Finanzierungsgesprächen teilnehmen, denn letztlich muss jeder wissen, was vereinbart wurde und Einfluss auf die Baufinanzierung nehmen. Der bankenunabhängige Town & Country Finanzierungsservice (LINK) ist der ideale Ansprechpartner für Ihre Baufinanzierung, vor allem dann, wenn es einen Hauptversorger in der Familie gibt. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung weist darauf hin, dass die traditionelle Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen in Deutschland nach wie vor existiert.

Welche Kriterien sind wem wichtig?

Eine bis heute gültige Studie der Credit Suisse von 2018 bringt einen weiteren Aspekt rund um den Hauskauf zutage: Die typischen Klischees, in denen sich Männer eher für Technik, Smart Home oder Garagen interessieren, bestätigen sich in der Studie. Für Frauen sind dagegen die Lage des Hauses, das soziale Umfeld, die Erreichbarkeit von Kindergarten und Schule sowie die Optik des Gebäudes wichtig.

KfW-Förderungen: Das sollten Bauherren wissen

Die KfW-Förderungen werden für Bauherren immer beliebter, weshalb Fördermittel für den Hausbau schnell erschöpft sind. Damit auch Sie von Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren, sollten Sie sich jetzt über mögliche Zuschüsse informieren.

Die KfW unterscheidet zwei Formen von Förderprodukten: Zum einen den direkten Zuschuss und zum anderen einen Kredit für Ihren Hausbau. In diesem News-Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick aller KfW-Zuschüsse verschaffen und Sie auf die Neustrukturierung der KfW-Programme Wohngebäude – Kredit 261 und 262 sowie des Zuschusses 462 durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hinweisen.

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KfW-Zuschüsse im Überblick:
  • Für Familien mit Kindern ist das Baukindergeld von großem Interesse, denn wenn Sie zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.03.2021 Ihren Kaufvertrag für Ihre eigenen vier Wände unterzeichnet oder Sie die Baugenehmigung für Ihren Traum vom Hausbau erhalten haben, könnte dieser Zuschuss für Sie geeignet sein. Beachten Sie, dass Sie nach dem Einzug bis zu sechs Monate Zeit haben, um den Antrag auf Baukindergeld zu stellen. Als letzter Tag gilt der 31.12.2023.
  • Der Zuschuss für Wohngebäude 462 ist für alle Bauherren geeignet, die energieeffizient bauen. Durch die BEG können Sie pro Wohneinheit von einem Bauzuschuss in einer Höhe von bis zu 37.500 Euro rechnen.
  • Mit Blick auf die Klimaziele wird auch die Ladestation für E-Autos mit 900 Euro pro Ladepunkt von der KfW gefördert.
  • Für mehr Wohnkomfort steht der Zuschuss für Barrierereduzierung in Höhe von bis zu 6.250 Euro für Bauherren zur Verfügung. Denn dieser Zuschuss ist unabhängig vom Alter nicht nur für die Reduzierung von Stufen und Schwellen geeignet, sondern auch für die Kommunikation und Unterstützung im Alltag, wie Smart Home und Gegensprechanlagen.
    Aktuell sind die Bundesmittel für die Barrierereduzierung aufgebraucht – wir informieren Sie, wenn diese Förderung für 2022 wieder möglich ist.
  • Die eigenen vier Wände sind das Zuhause von Ihnen, weshalb der Einbruchschutz ein wichtiger Schwerpunkt beim Thema Sicherheit ist. Der Zuschuss 455-E der KfW schützt Bauherren wie Sie mit bis zu 1.600 Euro vor Einbrüchen, beispielsweise durch einbruchhemmende Haustüren oder Einbruch- und Überfallmeldeanlagen.
  • Für innovative Energiegewinnung können Bauherren einen Zuschuss bis zu 34.300 Euro je Brennstoffzelle durch „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ erhalten. Bei der Voraussetzung zur Erfüllung der Förderung spielt die Leistungsklasse sowie das Brennstoffsystem eine Rolle.
Bau eines Massivhauses mit KfW-Förderung

Der erste Schritt beim Hausbau ist die Baufinanzierung, bei dem der bankenunabhängige Finanzierungsservice von Town & Country Haus gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn dadurch erhalten Bauherren einen detaillierten Überblick über Finanzierungen sowie Fördermöglichkeiten für Ihren individuellen Hausbau. Ebenso werden Bauherren von einem von mehr als 300 regionalen Town & Country Partnern mit Blick auf die sechs Zuschüsse der KfW beraten.

Banken werden strenger: Ist der Hausbau ohne Eigenkapital noch möglich?

Während der Corona-Pandemie sind viele Banken vorsichtiger geworden und haben ihre Richtlinien für die Vergabe von Krediten verschärft. Ist der Hausbau für Familien mit geringen Rücklagen überhaupt noch möglich?

Bundesweite Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, Home-Office, Home-Schooling: In den vergangenen Monaten haben wir viel Zeit zuhause verbracht. Die Einschränkungen beflügelten bei vielen Familien den Wunsch nach dem eigenen Haus mit Garten. Noch immer stehen die Zeichen für das Projekt „Hausbau“ günstig: Zwar sind die Immobilien- und Baugrundpreise vielerorts gestiegen, doch das niedrige Zinsniveau lässt den Traum von den eigenen vier Wänden für viele Bauwillige in greifbare Nähe rücken. Das zeigt sich in einer deutlich gestiegenen Nachfrage an Wohnungsbaudarlehen.

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Banken setzen auf Sicherheit

Doch längst nicht alle Antragsteller erhalten ein Darlehen. Als Reaktion auf die unsichere Wirtschaftslage und das gestiegene Kreditrisiko der Kreditnehmer haben viele Banken ihre Vergaberichtlinien verschärft. Sie fordern mehr Sicherheiten ein, verlangen eine höhere anfängliche Tilgung oder einen höheren Eigenkapitalanteil. Eine Finanzierung ohne eigene Mittel ist gar nicht und wenn, dann nur noch sehr eingeschränkt, möglich. Schon mit der Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie 2016 wurde die Vergabe von 100-Prozent- oder Vollfinanzierungen an strengere Bedingungen geknüpft. Vorausgesetzt werden ein gesichertes, überdurchschnittlich hohes Haushaltseinkommen und eine ausgezeichnete Bonität. Auch Lage und Ausstattung der geplanten Immobilie fließen in die Bewertung ein. Für ein massiv gebautes Haus in einem begehrten Umfeld wird man höchstwahrscheinlich bessere Konditionen erhalten als für ein Fertighaus in einer schrumpfenden Region.

Woher bekomme ich Eigenkapital?

Das heißt aber nicht, dass junge Familien mit durchschnittlichem Einkommen, die noch keine größeren Rücklagen bilden konnten, auf die eigene Immobilie verzichten müssen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sie ihren Eigenkapitalanteil erhöhen können. Dazu zählen Privatkredite von Freunden oder Verwandten ebenso wie Arbeitgeberdarlehen. Immer häufiger werden auch Bausparsofortdarlehen genutzt. Sie verknüpfen einen tilgungsfreien Kredit mit einem Bauspardarlehen. Die Summe steht den Kreditnehmern sofort zur Verfügung. Mit den monatlichen Raten begleichen sie nur die Zinsen. Gleichzeitig zahlen sie in einen Bausparvertrag ein, mit dem später der Baukredit abgelöst wird. Wichtig für einen Vergleich mit anderen Finanzierungsformen ist der Gesamteffektivzins.

Unabhängigen Finanzierungsservice nutzen

Das Einholen und Prüfen von Finanzierungsangeboten kostet Bauinteressierten viel Zeit und Nerven. Wer sich für ein Massivhaus von Town & Country Haus entscheidet, kann sich bei der Finanzierungsplanung Unterstützung vom bankenunabhängigen Finanzierungsservice holen. Er vergleicht die Angebote zahlreicher regionaler und überregionaler Kreditinstitute und findet so die besten Konditionen. Damit erhalten die Bauherren eine Finanzierung, die perfekt auf ihre individuelle Situation zugeschnitten ist.

Teure Baukosten: Mieten ist keine Alternative

Hohe Baupreise machen den Traum vom Eigenheim teuer, doch Mieten ist keine billigere Alternative.

Der Empfehlung von Wohnexperten, nur 1/3 Drittel des Nettoeinkommens für die Mietwohnung auszugeben, können viele Deutsche nicht mehr nachkommen. Wo kann man sich das Wohnen im Mietverhältnis noch leisten? ‍♀️‍♂️

Mehr Informationen

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KfW-Antrag „Wallbox“: Förderung aufgestockt und Frist um 3 Monate verlängert

Immer mehr Hausbesitzer haben bei der KfW einen Antrag auf Förderung einer Wallbox gestellt. Wegen Terminverzögerungen bei Lieferungen und Montage wurde die Frist für eingereichte Anträge laut energie-experten.org nun um drei Monate verlängert. Zudem wird die Förderung um 300 Millionen Euro aufgestockt.

Wer beim Hausbau den zukünftigen Kauf eines Elektroautos berücksichtigt und eine eigene Ladestation oder Wallbox installieren lässt, wurde bislang vom Staat finanziell unterstützt. Gefördert wurde, bereits in einem früheren News-Beitrag berichtet, eine Ladestation oder Wallbox mit 900,00 Euro pro Ladepunkt. Diese musste nach Bewilligung des Antrags innerhalb von 9 Monaten montiert und die Rechnungsnachweise im KfW-Portal hochgeladen sein.

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Zahlreiche Hausbesitzer haben diese Fördermöglichkeit genutzt und Anträge bei der KfW eingereicht. Allerdings haben sich nun laut Bild-Zeitung nicht nur die Lieferzeiten der Wallboxen verlängert, sondern kommen auch die Fachbetriebe mit der Montage kaum hinterher. Was also tun, um die Fördergelder nicht verstreichen zu lassen?

KfW-Fristen verlängern: So funktioniert es

Wer seine Wallbox bislang nicht innerhalb der geforderten Frist an die Wand bekam, konnte einen schriftlichen Antrag auf Verlängerung stellen. Das ist auch weiterhin möglich. Dazu beschreibt die KfW das Vorgehen in ihrem Programm „Ladestationen für Elektroautos Wohngebäude“ (440) wie folgt:

„Laden Sie kurz vor Ablauf der Einreichungsfrist alle bereits vorliegenden Rechnungen im KfW-Zuschussportal hoch. Für noch fehlende Rechnungen übermitteln Sie uns eine frei formulierte Erklärung, warum diese noch nicht vorliegen. Das ist die Voraussetzung, um eine Fristverlängerung zu erhalten.“

KfW verlängert Frist für frühzeitig gestellte Anträge um 3 Monate

Laut www.energie-experten.org wurde die Frist für frühzeitig gestellte Anträge darüber hinaus von 9 auf 12 Monate verlängert. Die KfW habe die Antragsteller darüber am 24.06.2021 informiert. Die Frist gelte ab Datum der ursprünglichen Einreichungsfrist, die man im KfW-Zuschussportal unter „Meine Zuschussanträge“ finden kann. Bis zum neuen Fristende können nun die Auszahlung im KfW-Zuschussportal beantragt und die erforderlichen Nachweise hochgeladen werden.

Für Antragsteller ist dies eine gute Nachricht, die für Entspannung sorgt. Die Bau-Experten von Town & Country Haus empfehlen Antragstellern trotzdem, im KfW-Zuschussportal relevante Mails zu prüfen und sich bei Fragen mit der zuständigen Stelle in Verbindung zu setzen. So entgeht Antragstellern keine Bedingung für die wichtigen Fördernachweise.

Wallbox-Förderung für Neuanträge aufgestockt

Wer allerdings bislang keinen Förderantrag auf eine Wallbox gestellt hat, hatte schlechte Karten: Die KfW teilte auf ihrer Webseite mit, dass alle Fördermittel erschöpft seien. Letzte Woche dann die gute Nachricht: Die Förderung wurde um 300 Millionen Euro aufgestockt! So haben Hausbesitzer erneut die Chance, sich jetzt noch eine Wallbox anzuschaffen. Allerdings sollte man sich beeilen – die Nachfrage sei groß!