Strahlung im Wohnraum: Wie kann ich mich vor potenziellen Gefahren schützen?

Strahlung können wir nicht sehen, schmecken oder riechen. Und doch wirkt sie Tag und Nacht auf Menschen – sogar im Wohnraum. Wir informieren über natürliche und künstliche Radioaktivität, wie sie entsteht und wie Sie sich am besten schützen.

Wer an Strahlung denkt, hat in der Regel Kernkraft, Mobilfunkmasten oder medizinische Anwendungen im Sinn. Tatsächlich sorgen sich aber die wenigsten Menschen um das radioaktive Edelgas Radon aus natürlichen Quellen, das die größten Anteile an der Strahlenbelastung hat.

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Die unsichtbare Gefahr

Jeder Mensch ist rund um die Uhr radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Manchmal ist sie natürlich, manchmal künstlich erzeugt. Natürliche Strahlung tritt im Wasser, in der Luft oder im Erdreich auf. Wir atmen sie ein und nehmen sie über die Nahrung auf. Künstlich erzeugt wird Strahlung im Rahmen von Röntgenbildern oder Computertomografie sowie bei der Kernspaltung im Atomkraftwerk.

Trifft radioaktive Strahlung auf den Menschen, kommt es zu Wechselwirkungen, die schädlichen Einfluss auf die Gesundheit haben können. Beispiel Radon: Das radioaktive Edelgas entsteht durch den Zerfall von Uran und Radium, die in Gesteinsschichten lagern. Weil Gestein porös ist, tritt Radon zusammen mit seinen radioaktiven Zerfallsprodukten an die Luft und wird eingeatmet. Die natürliche Strahlenbelastung macht alleine 1,3 Millisievert pro Jahr aus. Eine der Hauptgefahren: Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Nach Angaben des BfS beträgt die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland durchschnittlich 2,1 Millisievert (mSv) / Jahr. Die künstlich erzeugte Belastung macht rund 1,7 mSv / Jahr aus. Je nach Wohnort und Lebensweise kann die Strahlung allerdings variieren. Als Grenzwert gilt für die deutsche Bevölkerung: Mehr als 1 mSv/Jahr darf nicht durch die Nutzung radioaktiver Stoffe entstehen.

Strahlung in Baustoffen

Gerade beim Bau kommen häufig Materialien wie Ziegel, Kies, Sand oder Beton und Kalksandstein zum Einsatz, die Strahlung abgeben können. Verantwortlich dafür sind die Zerfallsketten von Thorium-232, Uran-238 und Kalium-40. Je nach Element verursachen sie eine Gammastrahlung, die von außen auf den menschlichen Körper wirkt oder wie beim Radon mit seinen Zerfallsprodukten inhaliert wird.

Die gute Nachricht für alle Hausbauer von Town & Country Haus: Das BfS hat im Rahmen verschiedener Untersuchungen festgestellt, dass die typischen Materialien nicht für eine höhere Radonkonzentration im Wohnraum verantwortlich sind. Laut BfS liegt die durchschnittliche Belastung bei rund 0,4 mSv/Jahr und damit im Toleranzbereich der natürlichen Strahlung. Mit dem Bau eines Massivhauses sind Sie damit auf der sicheren Seite.

Auch ein Naturstein wie Granit – immerhin ein beliebtes Material für Küchenarbeitsplatten – kann einen höheren Gehalt an radioaktiver Strahlung aufweisen. Sofern Sie Granit im Wohnraum einsetzen möchten, holen Sie sich deswegen eine Information über die entsprechende Konzentration beim Hersteller ein.

Schutz im Bestandsgebäude und Neubau

Vor allem auf den Einfluss von Radon sollten Hauseigentümer achten: Über undichte Fundamente, Keller mit Naturböden, Abwasser- oder Leerrohre oder Holzbalkendecken kann das radioaktive Edelgas in den Wohnraum gelangen. In Bestandsgebäuden heißt das vor allem: Mehrschichtig abdichten, regelmäßig lüften oder eine kontrollierte Raumlüftung einbauen. Beim Neubau sorgt eine besonders dichte Gebäudeumhüllung dafür, dass kein Radon in die Raumluft gelangen kann. Wer sich intensiver mit baulichen Maßnahmen beschäftigen möchte, findet beim Bundesamt für Strahlenschutz eine ausführliche Broschüre zum Thema.

Schutz und Richtlinien für Verbraucher bietet das aktuell gültige Strahlenschutzgesetz: Hiernach soll die Radonkonzentration im Innenraum den Grenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter nicht überschreiten. Weil Radon regional unterschiedlich auftritt, sind die Bundesländer bis Ende 2020 dazu verpflichtet, ihre Vorkommen bekanntzugeben. Wie das Aufkommen von Radon in Deutschland verteilt ist, zeigt eine Karte des BfS.

Wer übrigens die Konzentration von Radon im Haus messen möchte, kann das über Radonmessgeräte tun. Dabei handelt es sich um stromlose Plastikbehälter, die im Raum ausgelagert werden. Geräte lassen sich bei verschiedenen Laboren im Bundesgebiet ordern.

Ausführliche Informationen zu den von Town & Country Haus verwendeten Baustoffen, finden Sie hier.

Richtfest in Wallwitz

Und wieder mal ein schönes Richtfest. Bei Familie W. in Wallwitz bei Halle knallten die Sektkorken. Bald ist die Bauzeit dann auch schon zu Ende und mit eigenem Dach über dem Kopf schläft es sich besser.

Falk Bellmann und das Town&Country-Team Halle wünschen weiterhin eine schöne Bauzeit und hoffen auf eine baldige Fertigstellung des „Bungalow 110“

Mehr Infos zum Haus hier

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Tipps für den Bau eines Ferienhauses

Die niedrigen Zinsen machen eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage oder zur eigenen Nutzung attraktiv. Der Hausbau lohnt sich gerade mit einem erfahrenen Massivhauspartner, der eine hohe Qualität, eine komfortable Ausstattung und ein umfangreiches Leistungspaket zum Festpreis garantiert.

Frühstücken mit Blick auf die Ostsee, Wandern im Bayerischen Wald oder lange Spaziergänge mit dem Hund durch Weinfelder im Rheingebiet – Deutschland ist abwechslungsreich und bietet viele schöne, idyllische Landschaften. Auch wegen der Corona-Pandemie wird Urlaub im eigenen Land gerade wieder beliebter. Ein eigenes Ferienhaus am favorisierten Urlaubsort bietet einige Vorteile. Die Buchung eines Hotelzimmers oder Ferienhauses entfällt und durch die familiäre Umgebung eines eigenen Hauses kann man sich im Urlaub noch besser entspannen. In den Zeiten, in denen das Ferienhaus nicht privat genutzt wird, lässt sich durch eine einfache Vermietung über Online-Portale noch Geld damit verdienen.

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Auch für Ferienimmobilien gilt: Gute Planung ist A und O

Bei jedem Hausbau steht eine solide Planung an erster Stelle. Über Wünsche und Anforderungen an das Massivhaus und dessen Lage sollten sich Hauskäufer klar sein. Fragen wie „Wie viel Wohnfläche muss sein?“ oder „Wie weit weg dürfen Einkaufsmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsmittel liegen?“ sollten idealerweise im Vorfeld geklärt werden. Bauwillige, die das Haus für den Eigenbedarf und zur Vermietung nutzen wollen, sollten andere Feriengäste auch von vornherein einplanen. So könnte man das Haus zum Beispiel möglichst barrierearm gestalten, damit Rentner oder Familien mit kleinen Kindern auch einen schönen Urlaub im Haus verbringen können. Wichtig ist oftmals auch genügend Stauraum, um die persönlichen Dinge dort abgeschlossen verwahren zu können.

Kalkulation und Finanzierung des Ferienhauses

Die Kosten für ein Ferienhaus hängen von der Lage, dem Grundstück und der Größe des Hauses ab. Ein Grundstück in zweiter Reihe zum Meer ist günstiger als eines mit direktem Seeblick. Zusätzlich müssen die Eigentümer an die laufenden Kosten nach dem Einzug denken und Budget für Versicherungen, Steuern, Strom, Heizung und Müllabfuhr einplanen. Durch die Vermietung an Feriengäste lassen sich diese Kosten reduzieren. Bei den aktuell niedrigen Zinsen ist die Finanzierung mit einem Kredit durchaus möglich. Bauwillige sollten daher die finanziellen Möglichkeiten von einem unabhängigen Baufinanzierer prüfen lassen.

Kapitalanlage durch Vermietung

Eine Ferienimmobilie kann bei Vermietung an Gäste durchaus als Kapitalanlage dienen. Eine Studie von Engels & Völkers hat ergeben, dass allein 17 Wochen pro Jahr, in denen das Haus vermietet wird, ausreichen, um die Ausgaben mit den Einnahmen auszugleichen. Dabei gilt natürlich: Je mehr Tage das Haus vermietet wird, umso gewinnbringender ist die Kapitalanlage. Vermieter können zudem Anschaffungs-, Unterhaltungskosten und Renovierungen zum Teil als Ausgaben bei der Steuer geltend machen.

Mit einem Massivhauspartner zum Ferienhausbesitzer

Neben der Lage spielt natürlich auch die Qualität und Ausstattung des Ferienhauses eine entscheidende Rolle – ganz gleich, ob das Haus selbst genutzt oder vermietet werden soll. Town & Country Haus, der deutschlandweit führende Massivhausanbieter, hat für Bauherren von Ferienimmobilien attraktive Angebote, was das Preis-Leistungsverhältnis und die Hausausstattung betreffen. Zum einen werden alle Häuser zum Festpreis und mit Fertigstellungsgarantie angeboten. Zum anderen gibt es für die einzelnen Haustypen verschiedenen Gestaltungsvarianten, die zu den regional typischen Baustilen passen. So kann beispielsweise die Fassade rustikal verputzt werden, wie es Süddeutschland typisch ist, oder das Massivhaus mit Klinkern versehen werden, was den Häusern in Norddeutschland entspricht.

 

Ankommen, einziehen, wohlfühlen – 5 Tipps für einen stressfreien Umzug trotz Corona

Ein stressiger Hausbau mit wochenlangem Planen liegt hinter den Bauherren, manche von ihnen haben sogar selbst mit angepackt. Eine spannende Zeit, die aber auch mit vielen Anstrengungen verbunden war. Verständlich, dass nun die meisten Baufamilien so schnell wie möglich in ihr neues Traumhaus umziehen möchten – auch, wenn die Corona-Krise noch nicht überwunden ist. Was ist jetzt zu beachten und wie läuft der Umzug auch in Zeiten von Corona stressfrei ab?

Grundsätzlich ist ein Umzug innerhalb Deutschlands auch in Zeiten von Corona möglich, allerdings gelten dafür bestimmte Bedingungen. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland. Generell gilt: Der Umzug kann nur stattfinden, wenn keine der beteiligten Personen unter Quarantäne steht. Folgende Tipps helfen bei der Umzugsplanung:

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Tipp 1: Setzen Sie auf professionelle Hilfe

Keine Frage, der Hausbau war teuer und es werden auch nach dem Einzug noch Ausgaben auf die frisch gebackenen Hausbesitzer zukommen. Da zählt jeder Euro – auch beim Umzug. Um Kosten zu sparen, sollen nun Freunde und Familienmitglieder helfen. Die Frage nach den Umzugshelfern sollte jedoch gut durchdacht werden. Zum einen, weil vielerorts aufgrund der Kontaktbeschränkungen ohnehin nur eine bestimmte Anzahl an Personen zusammenkommen darf, zum anderen aber auch, weil man sich viel Zeit, Arbeit und Stress erspart, wenn man auf professionelle Hilfe setzt. Das fängt bei der Beschaffung von Kartons und Verpackungsmaterial an und reicht bis hin zum Möbelab- und Wiederaufbau. Umzugsfirmen haben das entsprechende Equipment und sind geübt im Tragen schwerer Kisten. Zudem sind die Gegenstände versichert. Es empfiehlt sich, vorab verschiedene Angebote einzuholen und die Preise und Leistungen genau zu vergleichen.

Tipp 2: Misten Sie gründlich aus

Auch wenn es banal klingt: Alles, was vor dem Umzug aussortiert wird, muss nicht verpackt und geschleppt werden. Umzugswillige sollten sich daher genau überlegen, was mitkommt und was nicht. Dabei muss nicht alles gleich entsorgt werden: Viele Dinge lassen sich über gängige Internetportale verkaufen oder auch verschenken. So verdient man sich den ein oder anderen Euro dazu und spart sich zudem den Weg zum Wertstoffhof. Wichtig: Für das Ausmisten und Entrümpeln sollte genügend Zeit eingeplant werden. Vor allem der Dachboden und der Keller entpuppen sich oft als wahre Zeitfresser. Am besten startet man damit bereits einige Monate vor dem Umzug.

Tipp 3: Beginnen Sie frühzeitig mit dem Einpacken

Selbst wenn noch so gewissenhaft aussortiert wurde, darf der Aufwand für das Packen der Kisten nicht unterschätzt werden. Mit der Zeit sammelt sich doch so einiges an Kleinkram an, welcher verstaut werden möchte. Viel Zeit nimmt dabei das sichere Verpacken von Glas und Keramik in Anspruch. Als erstes wandern die Dinge, die man nicht täglich braucht, in die Kartons. Achtung: Die Kisten sollten am Ende nicht mehr als 20 kg auf die Waage bringen – besser sind 15 kg. Sinnvoll ist es, die Kartons oben und auf der Seite mit dem Inhalt sowie mit dem Bestimmungsraum zu beschriften.

Tipp 4: Fertigen Sie einen Möbelstellplan an

Sollen alte Möbel mit umziehen, dann empfiehlt es sich, maßstabsgetreue Skizzen von den Räumen und Einrichtungsgegenständen anzufertigen. Auf den Plänen lassen sich dann die Möbel beliebig hin und her verschieben, bis der richtige Platz gefunden ist. Wurde ein Umzugsunternehmen mit dem Möbelaufbau beauftragt, dann kann den Mitarbeitern gleich der entsprechende Möbelstellplan ausgehändigt werden.

Tipp 5: Organisieren Sie einen Baby- oder Haustiersitter

Ein Umzug ist bedeutet für alle Beteiligten Stress – insbesondere für kleinere Kinder und Haustiere. Für sie sollte deshalb am Umzugstag eine Betreuung organisiert werden. Ältere Kinder können dagegen durchaus in den Umzug einbezogen werden.